Kunst gegen Bares Open Air

„Kunst gegen Bares“ ist im Grunde die Muppet Show, nur mit Menschen statt mit Schweinen, Fröschen, Hunden und Bären. Alles nach dem Motto von Onkel Kermit: „Nimm, was Du hast und flieg damit!“

Mit „Kunst gegen Bares“ etablierte Gerd Buurmann am 1. Januar 2007 in Köln eine wöchentliche Offene-Bühne-Show mit direkter Zuschauerbeteiligung.

Jede Künstlerin und jeder Künstler, so die Idee, erhält ein Sparschwein, in das das Publikum nach der Vorführung Geld einwirft. Bemes-sungsgrundlagen sind dabei ausschließlich Geschmack und Vermögen der einzelnen Zuschauer. Dennoch ist „Kunst gegen Bares“, obwohl sie auf die direkte Bezahlung durchs Publikum setzt, nicht zu einer flachen Unterhaltungsmaschine verkommen. Im Gegenteil: Gerade auch das Sperrige und Eckige wird mit Begeisterung goutiert und entlohnt. Das Publikum ist eben doch besser als sein Ruf!

Es gibt genau sieben Regeln für die Kunst gegen Bares:

1. Zuschauer und Künstler kommen den selben Weg und sitzen zusammen im Publikum.

2. Die Künstler werden von der Moderation aus dem Publikum auf die Bühne geholt.

3. Die Präsentationszeit muss für alle Künstler gleich beschränkt sein.

4. Jeder Künstler erhält nach der Präsentation ein Sparschwein.

5. Das Publikum wird aufgefordert, die erlebte Kunst durch Geldeinwurf in die jeweiligen Sparschweine zu honorieren.

6. Das Geld in den Sparschweinen geht zu 100 % an die Künstler.

7. Der Künstler oder die Künstlerin mit dem meisten Geld wird zum “Kapitalistenschwein des Abends” gekürt.

Mittlerweile ist die „Kunst gegen Bares“ in ganz Deutschland zu Hause. Regelmäßige Veranstaltungen finden in Bonn, Leverkusen, Stuttgart, Heidelberg, Mannheim, Trier, Lübeck, Halle und Hamburg statt, aber auch im spanischen Palma gibt es bereits einen Ableger.

  • Termine: jeden Mittwoch, siehe Programm 2016
  • Moderation: Lasse Samström
  • Eintritt: 7,- Euro (3,- Euro davon gibt es Form von Chips wieder zurück, damit sie den Künstlern ins Sparschwein gesteckt werden können)
  • Beginn 20.00 Uhr